Samstag, der 27.1.2018
(von Julia Lippold)
Gestartet sind wir in eine große Einkaufsstraße, die Jirón de la Unión. Hier haben wir auch eine Möglichkeit für ein Mittagessen gefunden: Stilecht peruanisch: Papas Fritas mit diversen Pieza de Pollo.
Gut gestärkt ging der Marsch weiter zum Plaza de
Armas, wo die erste Bierrunde eröffnet werden konnte. Ganz in der Nähe haben
wir im Parque de la Muralla einen Blick auf die ursprüngliche Stadtmauer werfen
können. Ebenfalls fußläufig erreichten wir den Mercado Central Gran Mariscal
Ramón Castilla, ein Markt, der besonders von Peruanern besucht wird.
Eine kleine Shoppingrunde, ein weiteres Bier und einen kurzen Abstecher nach China Town später, setzten wir unseren ausgedehnten Spaziergang zum Parque de la Reserva weiter. Durch eine weitere Taxifahrer Empfehlung wurden wir auf die Veranstaltung Circuito Magico del Aqua Lima aufmerksam und wollten uns dies gerne ansehen. In den Abendstunden sollte hier ein Spektakel aus Wasser- und Farbenspiel in einem großen Park beginnen. Angekommen zahlten wir einen kleinen Eintritt (5 Soles/Person) und gelangten in eine sehr große Parkanlage. Ein Geheimtipp ist dies sicher nicht gewesen, es war extrem voll.
Zentral waren drei sehr große Brunnen mit vielen Wasserfontänen. Abwechselnd wurden diese in allen Farbnuancen angestrahlt. Obwohl sehr kitschig, war dies in der Tat schön anzusehen. Ein weiteres Highlight haben wir ein Stück weiter im Park entdeckt: Eine Art Mini-Freizeitpark. Ein Teil der Gruppe entschloss sich, ein Fahrgeschäft auszuprobieren. Das ’Kinderkarussell’ (von außen betrachtet) entpuppte sich als Lebend-Schleuder. Die blauen Flecken lassen grüßen, das war es aber wert, denn – lustig war es aber allemal!
Nach nun fast 10 Stunden Fußmarsch und vielen Eindrücken traten wir gegen 22Uhr den Weg nach Hause an. Da wir mittags wirklich üppig gegessen hatten, holten wir uns, zurück in Miraflores, nur noch im Supermarkt etwas zum Snacken und ein paar Kaltgetränke und ließen den Abend auf der Dachterrasse unseres Hotels ausklingen.
Nachdem bereites der erste
Abend etwas später endete, trafen am folgenden Samstagmorgen (in Deutschland
bereits Mittags) alle nach und nach zum Frühstück ein. Um in den neuen
Zeitrhytmus (+6Std.) und auch die wärmeren Temperaturen (ca. 25 Grad) zu
finden, haben wir beschlossen, den ersten vollen Tag vor Ort ruhig anzugehen.
Gegen 10.30h sind wir mit 2
Taxen in den Pueblo Libre District gefahren. Unser Ziel war das Museo Larco,
ein privates Museum, das eine enorm große Sammlung präkolumbianischer Kunst
beherbergt. Auf dem Weg zum Museum und insbesondere auch beim Museum selber
fällt uns auf, wie schön Lima an vielen Orten bepflanzt ist. Überall finden
sich kleinere Parkanlagen, die liebevoll gestaltet sind. Auch insgesamt macht
Lima einen gepflegten Eindruck. Die Gebäude sind dabei von Viertel zu Viertel
sehr verschieden. Die Taxi Fahrten sind alle recht lang, Lima ist weitläufig
bebaut, es gibt nicht besonders viele wirklich hohe Gebäude, trotz 9.7 Millionen
Einwohnern.
Das Museum hat jeder auf
eigene Faust entdeckt. Die Exponate waren vielfältiger Natur: Neben Keramik,
Textilien, Skulpturen und Schmuck der unterschiedlichen präkolumbianischen
peruanischen Zivilisationen findet man zum Schluss eine Erotik Ausstellung.
Mir hat besonders das
Aufbewahrungssystem von Informationen in der Verwaltung der Inka gefallen.
Dieses funktionierte anhand von geknoteten Schnüren, genannt Quipus, und
ermöglichte durch verschiedene Farben, die Art der Knoten und Abstände zwischen
Art des Objektes und Charakteristika von z.B. der ’aufgezeichneten’ Bevölkerung
zu unterscheiden. In einem Dezimalsystem konnten sowohl Einer als auch
Zehntausender unterschieden werden. Die Buchhalter der Inka wurden quipucamoyocs
genannt.
Nachdem alle durch die
Ausstellungen gegangen sind, haben wir noch eine Weile im Museumsgarten
verbracht. Auch dieser war wunderschön bepflanzt, und liegend in der Sonne auf
der Wiese oder im Schatten unter einer großen Blumenpergola ließ es sich sehr
gut aushalten.
Als nächstes wollten wir zum
Mercado India spazieren. Dies war eine Empfehlung unseres Taxifahrers vom
Morgen. Angekommen mussten wir jedoch feststellen, dass dieser erst am Montag
wieder öffnet. In unmittelbarer Nähe fanden sich allerdings weitere Märkte, und auf dem Gran Mercado Inka konnten bereits
die ersten Schätze erworben werden.
Gegen 15Uhr fuhren wir in das
historische Zentrum von Lima zum Plaza San Martin, dieser gehört seit 1988 zu
den Weltkulturerben der UNESCO. Ausgehend von hier wollten wir Lima nun zu Fuß weiter erkunden.
Gestartet sind wir in eine große Einkaufsstraße, die Jirón de la Unión. Hier haben wir auch eine Möglichkeit für ein Mittagessen gefunden: Stilecht peruanisch: Papas Fritas mit diversen Pieza de Pollo.
Zentral waren drei sehr große Brunnen mit vielen Wasserfontänen. Abwechselnd wurden diese in allen Farbnuancen angestrahlt. Obwohl sehr kitschig, war dies in der Tat schön anzusehen. Ein weiteres Highlight haben wir ein Stück weiter im Park entdeckt: Eine Art Mini-Freizeitpark. Ein Teil der Gruppe entschloss sich, ein Fahrgeschäft auszuprobieren. Das ’Kinderkarussell’ (von außen betrachtet) entpuppte sich als Lebend-Schleuder. Die blauen Flecken lassen grüßen, das war es aber wert, denn – lustig war es aber allemal!
Julia Lippold







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