Dienstag, 30. Januar 2018

5 - Auf nach Cusco

Dienstag, der 30.1.2018


Die Koffer wurden gepackt und es ging früh weiter in die hochgelegene Stadt Cusco, die Hauptstadt der gleichnamigen Region mit ca. 350T Einwohnern. Die Verkehrsverhältnisse in der Stadt zwangen uns zum frühzeitigen Aufbruch um die peruanische Gelassenheit auszugleichen. Am Flughafen angekommen, wurde uns bewusst das es richtig war frühzeitig aufzubrechen. Die Schlange zum Check-In und die bereits bekannte Gelassenheit der Einheimischen ließen uns nervös werden den Flieger pünktlich zu erreichen. Wie wir aber in Peru lernten, „Am Ende wird alles gut, ist es noch nicht gut, ist es auch nicht zu Ende!“ und so erreichten wir den Flieger pünktlich. Der Flug dauerte eine knappe Stunde, welcher eine atemberaubende Aussicht auf die Anden ermöglichte und wir deshalb kein Auge zutaten.




 

In Cusco auf 3416 Metern angekommen, wurde die Luft deutlich dünner und die Treppenstufen von Stufe zu Stufe anstrengender als gedacht! Mit einem Taxi geht es vom recht ländlichen Flughafen zum Hostel. Dort wurden wir herzlich mit einem Coca-Tee begrüßt, dieser sollte uns helfen die Höhe besser verkraften zu können.  Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, ging es in die Innenstadt um uns „langsam“ zu akklimatisieren.

Der Rundgang startet am Plaza de Armas im Stadtzentrum. Ausgehend von dort, kauften wir zunächst die Tickets um die Inka Stadt Machu-Picchu in den folgenden Tagen besichtigen zu können. Im Anschluss ging es weiter durch das Zentrum der sehr lebhaften Stadt.

Da es inzwischen auf die Mittagszeit zuging, kam Hunger auf. Straßenstände mit Kaktusfeigen und weiteres frisches Obst stillten den ersten Hunger kurzzeitig. Der Stadtrundgang führte uns zur Markthalle Mercado-San-Pedro. In dieser wurden nicht nur sämtliche Obstvarianten sondern auch Kleidung aus Alpacawolle angeboten. Wir verschafften uns einen ersten Überblick über den Markt und griffen zu landesüblichen Köstlichkeiten. Unter anderem gab es Arroz  con  Huevo  Mixto, welches eine staatliche Mahlzeit darstellte und uns für 6 Soles, umgerechnet ca. 1,50€, sättigte. Der Markt war zu teilen gewöhnungsbedürftig für uns und so ging es nach einer kleinen Shoppingtour und diversen Köstlichkeiten weiter Richtung Palacio-de-Justicia.

Nach guten vier Stunden „langsamen eingewöhnen“ an die Höhe, traten ein Teil der Gruppe den Rückweg zum Hostel  an um sich zu erholen. Der Rest der Gruppe wollte noch weitere Teile der Stadt erkunden. Vorbei am 12-Sided-Stone ging es durch verwinkelte Gassen, u.a. durch das Künstlerviertel hoch hinaus zum Sacsaywaman (Aussichtspunkt). Die in dieser Region lebenden Alpakas waren auch in den Gassen während des Aufstiegs zu finden. Die Gunst wurde genutzt um ein persönliches Foto mit einem recht jungen Alpaka auf dem Arm zu ergattern. Der noch ausstehende Aufstieg zehrte an den Kräften der noch verbleibenden Hartgesottenen Teilnehmer der Art, dass auch diese sich vorzeitig geschlagen geben mussten und den Heimweg antraten.

Ein langer, erlebnisreicher und doch sehr anstrengender Tag neigte sich dem Ende zu. Abschließend wurde in der Stadt gemeinsam zu Abend gegessen und zeitig das Bett aufgesucht um Kraft für die folgenden Tage zu sammeln.

Michael Heinen und Bernd Fröhler

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16 - Ein Wort zum Schluß